“Bin ich bereit?” vom 07.07.19 mit Daniel Ikkert

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“Bin ich bereit?” vom 07.07.19 mit Daniel Ikkert

Viele Christen sitzen im Gottesdienst, sehen einen Menschen der etwas besonderes mit Gott erreicht hat und sagen, sie wären bereit auch so etwas zu erleben. Aber sind sie bereit all die Stufen zu gehen, die auf dem Weg liegen? – Bin ich bereit, genau wie gestern, auch morgen dem Herrn zu dienen?

  1. Bin ich bereit die Beschneidung meines Herzens durch einen Menschen zu erleben?

Wie bereitet der Herr uns für seinen Plan vor? Er kommt nicht in der Nacht und nimmt alles Schlechte im Leben weg, so dass am nächsten Morgen alles anders ist. Auf einmal ist man nicht mehr beleidigt auf Menschen etc.

Im Gegenteil: Die Beschneidung – also die Arbeit am Charakter – ist ein langer Prozess. Der Herr arbeitet mit einem in dem er einen in Situationen bringt, in denen man geprüft wird. Der Mensch denkt dann oft, dass die anderen Menschen gekommen sind um einen zu beleidigen o.ä.. Stattdessen hat Gott diese Menschen oft geschickt,um zu prüfen, ob sich das Herz bereits verändert hat. Es ist deshalb wichtig, wie man mit den Situationen umgeht. Gott möchte, dass man selbst diese Beschneidung/Veränderung will.

 

  1. Bin ich bereit geduldig zu sein?

Die Helden der Bibel – Abraham, Noah, Mose, David etc. – warteten alle sehr lange, bis Gottes Versprechen Realität wurde.

Ein Christ muss sehr geduldig sein. Man darf nicht enttäuscht sein, wenn ein Gebet nicht am nächsten Tag in Erfüllung geht. Meistens ist die Zeit einfach noch nicht gekommen.

 

  1. Bin ich bereit von Menschen verraten zu werden?

Gott wird einen nie verraten. Aber wer Menschen evangelisiert und sie begleitet, wird Verrat erfahren.

Warum? Weil wir in dieser Welt leben. Der Teufel möchte, dass Menschen in seinem Reich leben und nicht das Reich Gottes sehen werden. Nicht jeder Mensch wird es schaffen errettet zu werden. Nicht jeder Mensch ist bereit zur Beschneidung des Herzens und zur Geduld. Also werden Sie vom Teufel geleitet und verraten Gott und auch die Menschen, die ihn zu Gott geführt haben.

 

  1. Bist ich bereit immer mit dem Pastor zu dienen, auch wenn er mal im Unrecht ist?

Man dient nicht dem Pastor, sondern Gott. Nicht der Pastor hat einen errettet, sondern Gott. Pastoren und Leiter sind auch nur Menschen und machen Fehler. Wenn man sich am Platz im Dienst der Gemeinde befindet, hat man nicht das Recht die Gemeinde fallen zu lassen – aus keinem Grund. Die Gemeinde ist der Leib Christi. Wer sich rausreißt aus dem Leib, sorgt dafür, dass etwas bestimmtes im Körper nicht mehr funktioniert.

Mose und Josua : Mose traf nicht immer die richtigen Entscheidungen. Dennoch war Josua geduldig und demütig, anstatt sich gegen ihn aufzulehnen. Am Ende segnete Gott ihn dafür.

 

  1. Bin ich bereit für den Herrn zu leben?

Was ist das Leben für Gott?

“(…)und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.(…)”
Galater 2:20 SCH2000

Oft handeln Menschen nach dem Fleisch/nach der Gewohnheit. Für den Herrn zu leben bedeutet seine Gewohnheiten zu verändern und bedingungslos zu tun, was Gott von einem verlangt. So, als wäre Gott an unserer Stelle.

 

  1. Bin ich bereit in die Menschen zu säen?

Um Menschen zu Gott zu bringen, muss man in sie säen. Das bedeutet, dass man viel Zeit, Mühe, Gebete, Finanzen etc. investieren muss.

 

  1. Bin ich bereit dem Herrn zu glauben?

In der Welt glaubt man an Gott. Man muss aber Gott glauben.

Wo ist der Unterschied?

“Aber des HERRN Wort geschah zu ihm: Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der von dir selbst kommen wird, der soll dein Erbe sein! Und er führte ihn hinaus und sprach: Siehe doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also soll dein Same werden! Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.”

1. Mose 15:4‭-‬6 SCH51

Abram glaubte dem Herrn, dass er sein Versprechen halten wird, was auch geschah.

 

Bin ich also bereit ein Werkzeug Gottes zu sein, durch das er seinen Plan auf der Erde vollbringt?

Bei Gott gibt es keine unwichtigen Menschen und keine unwichtigen Dienste. Wir müssen daran glauben, dass er uns in jeder Situation gebrauchen kann.

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