“Gibst du das Beste für Gott?” vom 05.07.20 mit T. Rockstroh

Wiederherstellung

  • In der Bibel gibt es viele Helden an denen man sich ein Beispiel nehmen sollte aber Hiob ist ein besonderes Beispiel. Wenn man seine Geschichte ließt erkennt man klar sein Charakter.

„Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter,
und er besaß siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen und sehr viel Gesinde, und er war reicher als alle, die im Osten wohnten.“

Hiob 1:1-3

„Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan mit ihnen.
Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.
Der HERR sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.
Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet?
Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande.
Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen!
Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN.“

Hiob 1:6-12

  • Wenn man einem Menschen sein ganzes Eigentum wegnimmt, wird er Gott trotzdem preisen? Mit dieser Versuchung versucht der Teufen Gläubige Menschen zu fangen.

„Eines Tages aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen,
kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide,
da fielen die aus Saba ein und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte.
Als der noch redete, kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte.
Als der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machten drei Abteilungen und fielen über die Kamele her und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte.
Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen,
und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte.
Da stand Hiob auf und zerriss sein Kleid und schor sein Haupt und fiel auf die Erde und neigte sich tief
und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt! –
In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.“

Hiob 1:13

  • Auf einmal wurde Hiob alles genommen was er hatte. Er ist arm und kinderlos geblieben.
    Auch bei uns gibt es Tage wo man das Gefühl hat unser Leben fällt zusammen.

 

Was benötigen wir um solche Momente auszuhalten?

1. Hiobs Charakter

  • selbst in schwierigen Situationen blieb Hiob stark und hat weiter auf Gott vertraut
  • Es ist normal, wenn wir unsere Gefühle zeigen und auch Hiob hat geweint aber in seiner Trauer hat Hiob nicht gesündigt. Er hat nichts schlechtes über Gott gesagt oder andere Menschen verflucht.
  •  Unsere Emotionen beeinflussen uns oft so, dass wir anfangen zu hinterfragen wozu wir Gott brauchen aber wozu brauchst du Gott ? Ist das jemand der dir immer nur gibt wenn du irgendwas brauchst oder hast du eine Beziehung mit ihm?
  • Hiob hat verstanden, dass niemand ihn mehr liebt als Gott sein himmlischer Vater
  • Hiob hatte den menschlichen Schmerz aber er hatte nicht die menschliche Bosheit in sich

„Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, dass auch der Satan mit ihnen kam und vor den HERRN trat.
Da sprach der HERR zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.
Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.
Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut! Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben.
Aber strecke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen!
Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben!
Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel.
Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche.
Und seine Frau sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Fluche Gott und stirb!
Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.“

Hiob 2:1-10

  • Als hätte es nicht gereicht, dass Hiob alles verloren hat brachte der Teufel Krankheit über ihn. Er hatte keine Unterstützung von seiner Frau und auch seine Freunde unterstützten ihn nicht. Aber Hiobs Charakter half Hiob immer noch treu zu bleiben.
  • Wir haben glauben aber wir nutzen ihn nicht immer.
    Wenn wir Probleme haben haben wir oft das Gefühl dass alle gegen uns sind und in solchen Situationen dürfen wir nicht vergessen dass Gott mit uns ist.

 

2. Den Mut zum Wiederstehen

„Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohr gehört, und ich hab’s verstanden. Was ihr wisst, das weiß ich auch, und ich bin nicht geringer als ihr. Doch ich wollte gern zu dem Allmächtigen reden und wollte rechten mit Gott. Aber ihr seid Lügentüncher und seid alle unnütze Ärzte.“

Hiob 13:1-4

  • Wir müssen uns davor hüten solche Freunde zu sein die rumlaufen und richten. Wir müssen Freunde sein die einander unterstützen und uns gegenseitig trösten. Aber wir kommen und stecken den Kopf noch mehr ins Wasser.
  • Hiobs Reaktion auf solche Freunde war gut. Er war fest im Charakter und sagte er will nur mit dem Herrn reden.
    Die Freunde von Hiob würde ich in unsrem Leben als Menschen außerhalb der Gemeinde einordnen.
    Hiob hätte seinen Freunden glauben können und anfangen zu zweifeln aber Hiob war sicher in seinem Leben und er war sicher in seiner Errettung.

„Hiob antwortete und sprach:
Ich habe solches oft gehört. Ihr seid allzumal leidige Tröster!“

Hiob 16:1-2

„Hiob antwortete und sprach:
Wie lange plagt ihr meine Seele und peinigt mich mit Worten?
Ihr habt mich nun zehnmal verhöhnt und schämt euch nicht, mir so zuzusetzen.
Habe ich wirklich geirrt, so trage ich meinen Irrtum selbst.“

Hiob 19:1-4

  • Hiob war stark und hat seine Freunde nicht mit dreck beschmissen, sondern er hat die Worte einfach nicht angenommen. In solchen Situationen dürfen wir solche Worte nicht annehmen, weil sonst würden diese Gedanken unser Leben einnehmen.
  • Wir brauchen keine Religiosität. Wir müssen uns manchmal einfach auf die Knie werfen und weinen. In manchen Momenten versteht man, dass nur Gott helfen kann und keiner mehr.

3. Gemeinschaft mit Gott

„Als nun der HERR diese Worte mit Hiob geredet hatte, sprach er zu Elifas von Teman: Mein Zorn ist entbrannt über dich und über deine beiden Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.
So nehmt euch nun sieben junge Stiere und sieben Widder und geht hin zu meinem Knecht Hiob und opfert Brandopfer für euch; aber mein Knecht Hiob soll für euch bitten; denn ihn will ich erhören, dass ich euch nichts Schlimmes antue. Denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.
Da gingen hin Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama und taten, wie der HERR ihnen gesagt hatte. Und der HERR erhörte Hiob.
Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde bat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte.
Und es kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle, die ihn früher gekannt hatten, und aßen mit ihm in seinem Hause und sprachen ihm zu und trösteten ihn über alles Unglück, das der HERR über ihn hatte kommen lassen. Und ein jeder gab ihm ein Goldstück und einen goldenen Ring.
Und der HERR segnete Hiob fortan mehr als zuvor, er besaß vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.
Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter.“

Hiob 42:7-13

Die Freunde die Hiob falsch beratschlagt haben mussten zu Hiob gehen weil Gott nur Hiob erfüllen würde.
Es steht nicht geschrieben, dass Hiob beleidigt auf seine Freunde war aber es war ein Akt der Versöhnung.
Hiob hat die schwere Zeit durchgestanden und er wurde doppelt gesegnet. Das was in uns ist wird uns helfen die schwere Zeit durchzustehen.
Wir müssen uns in manchen Situationen einfach demütigen und auf Gott vertrauen.
Nachdem die Angriffe auf Hiob kamen kam der Herr und er sprach mit Hiob. Findet die Zeit mit Gott zu sprechen. Nicht religiös sondern wirklich offen.

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Unsere Aufgabe in dieser stressigen Zeit, wo alle über die Gefahren des Virus sprechen, zu wissen wer wir sind. Wir sind die Kinder Gottes! Und wir haben die Macht die Krankheit zu zerstören.

„denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.“
‭‭Matthäus‬ ‭7:29‬

„Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“
‭‭Matthäus‬ ‭28:18‬ ‭

„Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben — sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim!“
‭‭Matthäus‬ ‭9:6‬ ‭

 

1) Jesus hat die Macht. Das müssen wir wissen und verinnerlichen!

  • Oft verstehen wir mit dem Verstand, dass Jesus uns bevollmächtigt – wir benötigen aber viel mehr als nur Verstehen! Wir müssen es tief verinnerlichen und glauben. Das ist der erste Schritt!

 

2) Jesus überträgt diese Macht an uns!

  • Jetzt liegt der Ball bei uns und es liegt an uns diese Macht zu nutzen!
  • Gerade in dieser Zeit sollten wir lernen mit Macht dem Virus zu verbieten! Wir entscheiden das!
  • Ganz oft ist es so: wir quälen uns – handeln aber sehr leichtsinnig!
  • Auch in der finanziellen Sphäre sollten wir lernen mit Macht zu befehlen! Aber das können wir nur dann tun – wenn wir Zehntel geben! Wir können nicht Gott bestehlen und gleichzeitig mit Macht für Finanzen kämpfen.

 

3) Was heißt es ein Jünger zu sein?

„Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteilwerden.“
‭‭Johannes‬ ‭15:4-7‬ ‭

  • Welche Voraussetzung müssen wir erfüllen, damit wir mit dem Herren leben?! – Wir müssen mit dem Herren verbunden sein!
  • Die Probleme dürfen uns nicht belasten. Nicht das Problem soll uns leiten, sondern wir das Problem!
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