“Handlung und Untätigkeit” vom 24.01.21 mit D. Ikkert

Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt! Als er aber noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der Herr ihn verschonen wollte; und sie führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. Und es geschah, als sie sie hinausgeführt hatten, da sprach einer: Rette deine Seele! Und schaue nicht zurück; steh auch nicht still in dieser ganzen Umgegend! Rette dich ins Bergland , damit du nicht weggerafft wirst!

  1. Mose 19:15‭-‬17

Wieso hat Lot gezögert?
Er war noch an das gebunden, was er in der Stadt hatte. Arbeit, Freunde, Besitz etc.
Gott sagt, verändere dich und lass dein altes Leben zurück. Oft lassen wir nicht alles zurück oder zögern und denken, vielleicht klappt es ja auch so.

Siehe doch, dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber auf das Bergland kann ich mich nicht retten; das Unglück könnte mich ereilen, sodass ich sterben müsste! Siehe, jene Stadt dort ist so nahe, dass ich dahin fliehen könnte; und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt! Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist! — Daher wird die Stadt Zoar genannt.

  1. Mose 19:19‭-‬22

Lot diskutierte mit Gott und dachte, dass es anders vielleicht besser ist.
So diskutieren wir auch manchmal mit Gott.
Lot endete in einer Höhle und versteckte sich vor Menschen. Wir isolieren uns dadurch auch und leben mit Angst vor anderen. Wir leben tatenlos.
Wir sind aber dazu berufen, Gottes Wort in die Welt zu tragen, keine Angst zu haben und zu handeln.
Gott wird uns Auswege geben, wenn wir handeln.

Bei Nacht denke ich an deinen Namen, o Herr, und ich bewahre dein Gesetz.
Psalmen 119:55

Worüber denken wir nachts nach? Worüber wir auch tagsüber nachdenken. Wenn wir immer beschäftigt sind mit Sachen wie Serien oder Probleme, dann denken wir auch nachts darüber nach.
In unserem Leben sollte es aber nicht anders sein wie bei David, der Tag und Nacht über den Herr nachdachte und wie er ihm gefallen kann.

Ich sage: Das ist mein Teil, o Herr, dass ich deine Worte befolge.
Ich flehe von ganzem Herzen um deine Gunst: Sei mir gnädig nach deinem Wort!
Als ich meine Wege bedachte, da wandte ich meine Füße zu deinen Zeugnissen.
Ich eile und säume nicht, deine Gebote zu befolgen.
Die Schlingen der Gottlosen umgeben mich, aber ich vergesse dein Gesetz nicht.
Mitten in der Nacht stehe ich auf, um dir zu danken für die Bestimmungen deiner Gerechtigkeit. Ich bin verbunden mit allen, die dich fürchten, und die deine Befehle befolgen.
Psalmen 119:57-63

Wir müssen Gottes Worte befolgen.
Wir müssen beten und dabei echte Gemeinschaft mit Gott haben.
Wir müssen danach streben, dass unsere Wege immer zu Gott und zu Offenbarungen Gottes führen.
Wir dürfen nicht zögern und keine Ausreden suchen wie wir Gottes Gebote nicht erfüllen müssen.
Wir können Gottes Wort nicht vergessen, egal wie schlecht es uns geht.
Wir müssen immer dankbar sein und dürfen nicht mit dieser Welt verbunden sein, sondern mit Gott.

Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

  1. Korinther 6:17‭-‬18

Wir sollen uns von der Welt absondern; von den Zielen und Träumen dieser Welt um komplett von Gott aufgenommen werden zu können.

Wir müssen verstehen, dass alles, was wir haben, wir von Gott haben. Wir müssen verstehen, dass Gott uns beisteht und segnet. Dann fällt es uns leicht, weltliches abzugeben und uns nicht auf die Welt zu konzentrieren.

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Steh auf, der du schläfst

Gottesdienst vom 17.01.2021 mit Nastja Ikkert

„Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen aber waren klug und fünf töricht. Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen! Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen! Aber die klugen antworteten und sprachen: Nein, es würde nicht reichen für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft für euch selbst! Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht! Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.“
‭‭Matthäus‬ ‭25:1-13‬ ‭SCH2000‬‬

  • wir Menschen schlafen oft ein, wenn man nicht schlafen sollte
  • Beispiel: Beim Autofahren wird man schnell müde, da es so monoton ist
  • Wie im Gleichnis passiert oft lange nichts im Leben
  • Die Jünger Jesu im Garten Gethsemane sind beim Gebet eingeschlafen, weil Jesus eine lange Zeit nicht kam
  • Im christlichen Leben kommt die geistliche Müdigkeit, wenn lange nichts Neues geschieht
  • auf der Autobahn des Lebens schlafen wir ein und lenken zur Seite
  • Wir werden langsamer und finden keine Begeisterung mehr
  • „Immer die gleichen Gesichter, die gleichen Gespräche“ etc.
  • sobald etwas neu ist im Leben, ist es aufregend
  • Wer seinen Führerschein gerade bekommt will nicht aufhören Auto zu fahren
  • Mit der Zeit gewöhnt man sich ans Auto fahren und wird selbstsicher
  • Wir erlauben es uns gegen die Regeln zu verstoßen und verlieren die Wachsamkeit
  • Genauso ist es im Leben des Christen
  • Nach der Bekehrung sind alle Geschichten der Bibel und alle Erfahrungen so interessant
  • Mit der Zeit hat man sich von allem satt-gehört

Was bedeutet es im Leben zu schlafen?

  • man verliert die Gefühle
  • man sieht die Realität nicht mehr
  • Im Traum sind Dinge normal, die nicht wirklich normal sind
  • das ist auf die Gefühle und Gedanken bezogen
  • deshalb prüfe deine Gefühle!
  • schlafen kann zum geistlichen Tod führen

Wie wacht man auf?

  • Durch Dinge/Ereignisse die unseren Blick auf das Richtige fokussieren
  • Bücher, Gespräche, Offenbarungen

Warum findet ständig etwas in der Gemeinde statt?

  • damit die Menschen wach bleiben
  • Es soll immer etwas Neues geben
  • Zeit in der Gemeinde zu verbringen bedeutet keine Zeit zu haben für Dummheiten

Besonders in der aktuellen Zeit kann der Schlaf sehr leicht kommen.

  • wir dürfen uns mit niemandem treffen und können nicht normal in die Gemeinde gehen
  • Gottesdienste kann man von zuhause gucken
  • Man wird gemütlich und kann sehr leicht geistlich einschlafen

Wir brauchen in unserem Umfeld Menschen, die uns geistlich wach halten.
Wir alle schlafen mal ein im Leben, wie die zehn Jungfrauen aus Matthäus 25. Der Unterschied ist, ob man aufwacht und bereit ist den richtigen Weg zu gehen.
Achte auf deine Erwartungen. Wenn man aufgeweckt wird, ist der Weg, der auf uns wartet nicht unbedingt der einfachste Weg. Aber Gott wird die Kraft geben für den Weg der vor uns liegt.

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Predigt am 10.01.2021 Thema: Gott hat sich nicht verändert

Daniel Ikkert

Die Leute haben sich verändert, die Zeit hat sich verändert aber Gott und seine Wahrheit hat sich nicht verändert.

Gemäß der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Jeder aber gebe acht, wie er darauf aufbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

  1. Korinther 3:10‭-‬15 SCH2000

Ohne ein Fundament kann das Gebäude nicht lange stehen. Genauso ist es bei uns. Das Fundament ist unsere persönliche Beziehung mit Gott. Ohne ihr können wir nicht lange stehen.

Wenn man eine gute Beziehung mit einem Menschen hat, dann weiß der Mensch praktisch alles über einen. Und wenn es ein guter Freund ist, tritt er für dich ein, auch wenn man falsch handelt. So tritt auch Gott für uns ein.

Wenn man sich bekehrt dann gibt man Jesus alles ab. Wenn man danach keine Beziehung mit Jesus hat, egal wie klug man auch sein mag, kann Gott sein Wort in einem nichtoffenbarten.

Dann fängt man an bestimmte Prediger zu hören und man versucht auf die Offenbarung anderer Menschen zu bauen. Aber dann ist der Grund nicht mehr auf Gott gebaut, sondern auf die Offenbarung anderer Menschen. So etwas kann nicht lange stehen. Jede Offenbarung die einem selber von Gott offenbart wird, bringt uns eine Stufe höher.

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.
Matthäus 24:35‭-‬39 SCH2000

Jesus sagte das seine Worte Immer Gültigkeit haben.

Es gibt nichts Neues unter dem Himmel. So wie das Volk Israel damals sündigte, sündigen auch wir manchmal obwohl wir uns bekehrt haben. Der Teufel denkt sich nichts neues aus sondern das was er damals gemacht hat, wiederholt er nur.
Mose war im Volk Israel der einzige der nicht gesündigt hatte, weil er die Beziehung zu Gott hatte. Wenn wir in dieser ständigen Beziehung zu Gott sind, dann sündigen wir auch nicht.

Gott sagte sorgt euch nicht um den morgigen Tag. Warum ist uns so schwer das Leben hier auf der Erde hinter uns zu lassen, weil wir zu sehr an diesem Leben hängen. Warum ist es so schwer für einen Reichen in den Himmel zu kommen, weil er sein ganzes Leben sein Reichtum auf der Erde aufgebaut hat und daran hängt. Aber diese Sachen dürfen für uns keinen Wert haben.
Jeder Held in der Bibel hatte eine Beziehung zu Gott.

Bei Gott ist alles einfach. Gott möchte das wir mit ihm eine persönliche Beziehung haben und ihm vertrauen, so wird Gott sich um uns sorgen.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
Hebräer 13:8 SCH2000

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Wo sind meine Segnungen?

Gottesdienst vom 15.11.2020 mit Nastja Ikkert

„Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes.“
‭‭Psalmen‬ ‭84:12‬ ‭SCH2000‬‬

Was ist Lauterkeit?

  • das ist Reinheit und ohne Sünde sein

Wie kommt der Segen in unser Leben?

  1. wenn wir in der richtigen Haltung vor dem Herrn stehen versagt er uns nichts gutes

„Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, die ich dir heute gebiete, dann wird dich der Herr, dein Gott, als höchstes über alle Völker der Erde setzen. Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und dich erreichen, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst: Gesegnet wirst du sein in der Stadt und gesegnet auf dem Feld. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes, die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe.“
‭‭5. Mose‬ ‭28:1-4‬ ‭SCH2000‬‬

„Und der Herr wird dich zum Haupt setzen und nicht zum Schwanz; und es wird mit dir immer nur aufwärtsgehen und nicht abwärts, wenn du den Geboten des Herrn, deines Gottes, gehorchst, die ich dir heute gebiete, dass du sie bewahrst und tust, und wenn du nicht abweichen wirst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, sodass du nicht anderen Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.“
‭‭5. Mose‬ ‭28:13-14‬ ‭SCH2000‬‬

  • Wann werden diese Segnungen erfüllt?
  • Wenn wir Gottes Willen Hören und gehorchen
  • Denk nicht Gott wäre dir etwas schuldig, weil du in die Gemeinde gehst
  • Gott ist kein Wunschkonzert
  • Wer nichts gibt kann auch nichts erwarten
  • Vergleichbar ist das mit der Aufmerksamkeit und Liebe die man Kindern gibt, dann kommt diese Liebe auch von ihnen zurück
    Also:
  • Gott versagt uns keinen Segen
  • Aber wir brauchen die richtige Haltung vor Gott

Gott unterscheidet die Menschen nicht nach ihren Taten/Diensten

  • solange alle dienen, ist der Dienst den sie tun egal in Gottes Augen
  • Wer in der richtigen Haltung dient, der gefällt Gott
  • Gott liebt den der auf der Bühne singt genauso wie den, der die Küche putzt
  1. Gott segnet, wenn wir nach seinem Willen handeln

„Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.“
‭‭1. Johannes‬ ‭5:14-15‬ ‭SCH2000‬‬

  • Unser Gebet ist häufig auf unseren eigenen Willen beschränkt
  • Es ist nicht unbedingt falsch
  • Wir sollen das Verlangen unseres Herzens vor dem Herrn öffnen
  • Aber Gott hat den besseren Blickwinkel
  • Vielleicht führen manche unserer Wünsche langfristig nicht zum Segen
  • Deshalb ist es wichtig auch den Willen Gottes zu erfahren
  • Und Gott konkret darum zu bitten
  1. Gott segnet, wenn wir ihm treu sind
  • wir selbst sehen uns immer als treu
  • Treue wird aber in Umständen geprüft

„Ein ehrlicher Mann ist reich an Segnungen; wer aber schnell reich werden will, bleibt nicht unschuldig.“
‭‭Sprüche‬ ‭28:20‬ ‭SCH2000‬‬

Worin liegt Ehrlichkeit/Treue?

  • Im Gebet, im Lesen der Bibel
  • Regelmäßiges Geben des Zehnten
  • Im treuen Dienen

Wie kommt der Segen?

  1. Reines Herz
  2. Gottes Willen suchen
  3. Treue beweisen
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“Lass den Teufel nicht gewinnen”
von Nastja Ikkert

Unser Leben ist ein geistlicher Kampf und es hängt alles davon ab, welche Entscheidungen wir treffen.

Wann wir verlieren können:
1. Wir verlieren, wenn wir denken, dass keiner uns braucht, selbst Gott nicht
– der Teufel redet ein, dass dich keiner braucht und du fängst an dich zu isolieren
– aber Gott hat jeden geplant:

Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten , als noch keiner von ihnen war.
Psalmen 139:16

2. Wir verlieren, wenn wir aufgeben und nicht beten
– es findet regelmäßig ein Kampf in der geistlichen Welt statt, deswegen müssen wir wachsam sein und dürfen nicht aufgeben und nachlassen zu beten

3. Wir verlieren, wenn wir aufhören zu dienen oder zusammen zu sein
– es gibt eine große Kraft in der Gemeinschaft

Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen : Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen , und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt! Da sprach ich: Ach, Herr, Herr , siehe, ich kann nicht reden, denn ich bin noch zu jung ! Aber der Herr sprach zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«; sondern du sollst zu allen hingehen, zu denen ich dich sende, und du sollst alles reden, was ich dir gebiete! Fürchte dich nicht vor ihnen ! Denn ich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht der Herr . Und der Herr streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an; und der Herr sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund! Siehe, ich setze dich am heutigen Tag über die Völker und über die Königreiche ein, um auszurotten und niederzureißen, und um zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und zu pflanzen.
Jeremia 1:4‭-‬10

– Wir sind geplant, so dass wir dienen und wir sind geplant, so dass wir Völker erobern, über Jesus erzählen und Frucht bringen

So geh nun hin! Denn ich will dich zu dem Pharao senden, damit du mein Volk, die Kinder Israels, aus Ägypten führst! Mose aber sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israels aus Ägypten führen sollte? Da sprach er: Ich will mit dir sein; und dies soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen! Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mich fragen werden: Was ist sein Name? — was soll ich ihnen sagen?
2. Mose 3:10‭-‬13

Mose aber sprach zum Herrn: Ach mein Herr, ich bin kein Mann, der reden kann; ich bin es von jeher nicht gewesen, und bin es auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht geredet hast; denn ich habe einen schwerfälligen Mund und eine schwere Zunge!
2. Mose 4:10

Da erwiderte Mose: Ach, Herr! Sende doch, wen du senden willst!
Da wurde der Herr sehr zornig über Mose und sprach: »Weiß ich denn nicht, dass dein Bruder Aaron, der Levit, gut reden kann? Und siehe, er zieht dir entgegen, und wenn er dich sieht, so wird er sich von Herzen freuen.
2. Mose 4:13-14

– Der Herr will oft uns persönlich segnen und senden und wir sollten das nicht auf andere schieben

4. Wir verlieren, wenn wir uns selbst bemitleiden
– Wir müssen wissen, dass Gott immer mit uns ist und dass wir jederzeit beten können

5. Wir verlieren, wenn wir an der Erretung durch Jesus Christus zweifeln

Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.«
Apostelgeschichte 2:21

– Wir werden gerettet, wenn wir mit echten Herzen Gott anrufen, daran sollten wir nicht zweifeln
– durch den Zweifel wird auch unsere Ehrfurcht vor Gott weggehen und das ist ein schneller Weg zur Sünde

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Stefan Neufeld am 18.10.20
Thema: Glaube. Wie und wofür?

In Deutschland sind die meisten gläubig. Aber Glaube ist nicht gleich Glaube und viele die sagen sie seien gläubig wissen nicht mal was das bedeutet.
Jemand hat mal gesagt das Glaube mit sehr viel warten zu tun hat, aber Glaube ist nicht einfach nur warten.

Was ist Glaube überhaupt?
Es ist lebenswichtig, dass wir verstehen was Glaube ist und wie wir richtig glauben können.

„Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.”
* Hebräer 11:6

„Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.”
* Johannes 3:16

„Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde.”
* Matthäus 8:13

Glaube ist eine Fähigkeit, die Gott in jeden Menschen hinein gelegt hat und die weiter ausgebildet werden kann.

Es gibt Menschen die nicht an Gott glauben aber es gibt keine Ungläubigen Menschen, da jeder Mensch an etwas glaubt. Wie zum Beispiel an die Wissenschaft oder an den Humanismus.
Damit der Glaube wachsen kann muss er ernährt werden.
Die Nahrung für Glaube ist Information. Wenn die Information uns überzeugt führt es zu einer Vision die dann zur Aktion führt.
Echter Glaube kann nicht ohne Taten bleiben.
Wenn wir die Entdeckung Amerikas als Bespiel nehmen sehen wir, dass Amerika eine fremde Welt war. Columbus ist dann aus Versehen auf Amerika gestoßen und damit auf eine neue Welt. Als Columbus dann wieder nach Hause gekommen ist und den Leuten davon erzählt hat wurde ihm auch nicht sofort geglaubt. Er hat aber zunächst eine Information gebracht. Columbus hat seine Information aber so schön und glaubhaft dargebracht, dass diese Information zur Vision wurde die die Menschen dann verwirklichen wollten. Menschen haben sehr viel Geld und Zeit darein investiert diese Idee die Columbus in deren Kopf gesetzt hat zu realisieren.
Echter Glaube kennt keinen Plan B. Wenn du wirklich glaubst gibt es nur einen Weg.

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden?”
* Markus 8:36

Wenn wir wollen können wir alles haben in unserem Leben aber der Preis dafür ist unsere Seele.

Warum hat Gott den Glauben dann in uns getan?
Der Glaube ist wie ein Verbindungskanal zwischen uns und Gott. Der Sündenfall hat diese Verbindung zerstört und bis heute trennt die Sünde uns von Gott. Und im Alten Testament sehen wir, dass die Verbindung stückweise durch die Glaubenshelden, wie zum Beispiel Abraham, wieder aufgebaut wurde. Doch nicht komplett und erst als Jesus kam wurde die Verbindung regeneriert.
Welche Beziehung hast du zu dem Wort Gottes? Ist es eine Routine oder ein Zwang? Wenn es das ist wird das Wort Gottes nichts ändern. Wenn wir wollen das das Wort was ändert müssen wir daran glauben, denn Gottes Wort ist Leben.
Das Wort ist Nahrung für unseren Glauben und wir müssen das Wort bringen.

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert, und dringt durch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.”
* Hebräer 4:12

Wenn du das Wort liest und es ändert sich nichts, dann liegt es nicht an dem Wort, sondern an deiner Einstellung zu dem Wort.
Es ist so wichtig, dass wir an das Wort glauben was uns sagt, dass Gott uns liebt und Jesus sein Leben für uns gegeben hat.

Wie können wir aktiv werden?
Jedes Mal wenn Zweifel kommen sollen wir diese verjagen, wenn wir glauben, dass Gott uns liebt und Gott gut ist. Gott ist für uns und er hat und nicht vergessen.

Abraham der Vater des Glaubens hat geglaubt, obwohl ihm alle gesagt haben dass es unmöglich ist ein Kind zu bekommen in dem Alter doch er hat einen Sohn bekommen und ist nun der Vater des Glaubens.
Den glauben kann mit in Verbindung mit Gott auch falsch nutzen.
Glaube ist nicht einfach da damit wir etwas bekommen. Glaube ist dafür da uns mit Gott zu verbinden, damit wir ihn kennen lernen und er uns kennenlernt.
Wir können uns das so vorstellen dass wir uns auf einer Ebene befinden und Gott auf einer anderen und Jesus ist die Verbindung zwischen uns. Doch wenn wir mit Jesus gehen wollen müssen wir anfangen uns zu ändern und nicht nach Gaben sondern nach dem Geber suchen.
Und das Endziel ist mit Gott in der Ewigkeit zu sein.
Gott weiß was wir wollen und was wir brauchen er braucht einfach unseren Glauben.

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Demut ist der Anfang des Segens
von Daniel Ikkert

  • Wenn alles gut ist, wollen wir uns nicht verändern, wir wollen uns erst verändern, wenn etwas nicht stimmt; selbst wenn der Heilige Geist uns anweist. Es muss etwas negatives passieren bis wir etwas verändern wollen. Aber bei Jesus war alles immer gut und

 

  • Wir wissen dass Stolz schlecht ist und dass wir Zurechtweisung annehmen sollen. Wir sehen sogar manchmal dass wir in Unrecht sind aber wir wollen in unserem Stolz trotzdem bleiben und uns nicht demütigen.
    Vergiss nicht, dass Gott alles gemacht. In der Bibel steht dass all unsere gute Taten von Gott kommen und nicht von uns.

 

  • Zuerst kommt die Demut dann die Herrlichkeit. Wie in Jesu leben, der sich von klein auf gedemütigt hat, obwohl er der Sohn Gottes ist
    Wenn wir keine Demut haben, werden wir nicht Kinder Gottes heißen können.

“Ein Ohr, das auf die Zurechtweisung zum Leben hört, wird sich [gern] inmitten der Weisen aufhalten.”
Sprüche 15:31

Gottes Kinder sind keine perfekten Menschen, aber sie werden gesegnet, weil sie sich demütigen und weil sie in jeder Situation ruhig bleiben bzw. danach streben.

“Der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn ist Reichtum, Ehre und Leben.”
Sprüche 22:4

  • Ich habe die Furcht des Herrn wenn ich verstehe, wofür und für wen ich demütig bin.

“umso reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«. So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid! Fühlt euer Elend, trauert und heult! Euer Lachen verwandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.”
Jakobus 4:6‭-‬10

  • Wenn wir uns vor Gott demütigen, gibt uns Gott seine Gnade und seinen Segen.
    Gott kann mich nicht retten, wenn ich mich nicht komplett in Demut mich ihm abgeben

 

  • Manchmal, nach einigen Jahren erlauben wir wieder den Stolz und Übermut unser Denken zu übernehmen und demütigen uns nicht mehr vor Gott. Darauf folgt aber Unheil.

“Auf Übermut folgt Schande, bei den Demütigen aber ist Weisheit.”
Sprüche 11:2

  • Aber Gott belebt die Demütigen wieder, auch wenn sie zerschlagen waren.

“Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.”
Jesaja 57:15

  • Gott wird unseren Geist nicht wiederbeleben, wenn wir voller Stolz sind und denken, dass wir Gott nicht wirklich brauchen und unseren Geist nicht täglich nähren brauchen.

“Seid gleich gesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug!”
Römer 12:16

  • Das ist das Geheimnis der Gemeinde. Wenn in der Gemeinde zwischen allen Mitgliedern Einheit ist, dann wird sie stark sein und der Teufel wird sie niemals zerstören können.
    Die Gemeinde lebt vom demütigen Verhalten und von den Früchten der Menschen.

 

  • Ohne Demut, wie Jesus sie hatte, werde ich nicht zu Ende gehen können.
    Ich demütige mich, ich geh in die Gemeinde und ich gebe mein Leben dem Herrn. Wir können aber nicht zum Beispiel nur in die Gemeinde gehen, aber den Rest nicht erfüllen. Halbe Sachen zählen nicht für Gott.
    Und wer nicht für Gott ist, der ist gegen ihn.
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