„Das Judas-Syndrom“ vom 18.02.18 mit Anastasia Ikkert

Posted on Februar 20, 2018

Home Beiträge „Das Judas-Syndrom“ vom 18.02.18 mit Anastasia Ikkert

Exemple

„Das Judas-Syndrom“ vom 18.02.18 mit Anastasia Ikkert

Oft fragt man sich, warum Gott einige schlechte Dinge in der Bibel zugelassen hat.
Aber die schlechten Dinge in der Bibel dienen als Beispiel. Man erkennt so, was passiert, wenn man gewisse falsche Verhaltensweisen hat.

Man darf nicht denken, dass Verhaltensweisen wie Judas sie hatte bei einem selbst nicht vorhanden sind. 

„Als es nun Abend geworden, setzte er sich mit den zwölf Jüngern zu Tische. Und während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten! Da wurden sie sehr betrübt und fingen an, einer nach dem andern, ihn zu fragen: Herr, doch nicht ich? Er antwortete aber und sprach: Der mit mir die Hand in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre diesem Menschen besser, daß er nicht geboren wäre. Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Rabbi, doch nicht ich? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt!“

Matthäus 26:20-25 SCH51

 

Jesus kannte die Gedanken der Jünger. Warum hat er Judas nicht sofort weggeschickt?

Er liebte ihn. Judas war sein Jünger und sie gingen Jahre lang zusammen. Er wusste zwar, dass Judas ihn verraten würde, aber dennoch liebte er ihn.

 

Welche Eigenschaften hatte Judas?

  1. Er wurde geliebt, aber verstand es nicht

Judas wurde von Jesus geliebt. Aber zu der Zeit seines Verrates, war er nicht wachsam.
Als Jesus dem Judas sagte, dass er ihn verraten würde, zeigte er keine Reaktion. Er war nicht entsetzt und versprach es nicht zu tun. 

Er war dem gegenüber gleichgültig.

Gott liebt jeden einzelnen ganz besonders. Aber die Menschen schätzen es nicht wert.
Wir müssen die Liebe Gottes und unserer Verwandten schätzen.

 

  1. Er lebte nicht in der Realität

Seine Reaktion auf die Antwort Jesu beim Abendmahl zeigt, dass ihm nicht klar war, was er da tat. Andere Menschen würden vermutlich Angst bekommen oder mit Entsetzen reagiert.
Warum hat er überhaupt die Hand in die Schüssel getaucht? Kein normaler Mensch würde das machen, nachdem Jesus so etwas sagt.

Judas aber war gar nicht bewusst, was Jesus gesagt hatte. Er lebte in seiner eigenen Realität.

Wir müssen immer die Beziehung zu Gott aufrecht erhalten und auf sein Wort hören.

 

  1. Er war beleidigt

Als die Frau teures Öl nahm um Jesus zu waschen, hatte sich Judas beschwert, dass man das Öl besser hätte verkaufen können.

Er war gierig und muss oft von Jesus zurechtgewiesen worden sein.

Wie häufig verraten Kinder ihre Eltern, weil sie auf ihre Eltern beleidigt sind. Aber die Eltern lieben ihre Kinder und wollen, dass etwas Gutes aus ihnen wird.

Durch Beleidigung zerstört ein Mensch das Reich Gottes. Denn durch Beleidigung kommen viele falsche Gedanken in einen und daraus resultieren falsche Taten.
Ein beleidigter Mensch beginnt den Willen des Teufels zu tun. Er kann nicht anders. Er hat keinen vernünftigen Verstand mehr. Das liegt daran, dass ihm oft alles egal ist. Er fühlt sich wie ein Opfer von allem. 

Wer sein Herz und seinen Verstand nicht davon befreit wird verraten.

 

  1. Er hatte ein abgetötetes Gewissen

Als Judas erfuhr, dass er Jesus verraten würde, hat sein Gewissen ihn nicht gequält. 

Der heilige Geist spricht durch unser Gewissen. Tun wir etwas falsches, so wird es uns peinlich und unser Gewissen quält uns

Wie stirbt das Gewissen?
Man tut einmal etwas falsches und wiederholt es immer wieder. Man gewöhnt sich daran und die Gewissensbisse hören mit der Zeit auf.

Es ist wichtig ein reines Gewissen vor Gott und den Geschwistern zu haben.

„Wenn du den Bruder, den du vor dir siehst nicht lieben kannst, wie kannst du dann Gott lieben, den du gar nicht siehst?“ – Bibel

 

  1. nach dem Verrat fand er den Weg zu Gott nicht zurück

Nachdem Judas Jesus verriet, verstand er, was er getan hatte. Er versuchte das Geld zurückzubringen und alles wieder gut zu machen.

Wenn der Teufel uns für seine Pläne verwendet, dann schließt er unsere Augen vor der Wahrheit und vor den Auswirkungen unserer Taten. Danach öffnet er die Augen und zeigt einem, was für schlechte Sachen man getan hat.
Er will, dass man nicht mehr weiterleben will und sich umbringt – Judas brachte sich um.

 

Verwendet der Teufel dich für seine Pläne? Quälst du dich und kommst nicht von dieser Geistlichen Blockade weg? Kann Gott noch durchdringen zu dir?

Denk über Dein Leben nach. Wem möchtest du dienen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert