„Richte nicht“ vom 30.07.17 mit Anastasia Ikkert

Posted on Juli 30, 2017

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„Richte nicht“ vom 30.07.17 mit Anastasia Ikkert

 

In jedem von uns steckt ein Richter. Dieser Geist hat uns alle schon ereilt. 

Jeder hat schon einen Menschen wegen seines Aussehens, seines Verhaltens o.ä. verurteilt.

Was bedeutet es zu Richten?

Es bedeutet, dass wir die Aufmerksamkeit auf die anderen richten.
Wir schauen nicht auf unser eigenes Herz und unsere eigenen Fehler.
Wir gucken auf die Fehler der anderen. 

In der Bibel steht: Warum guckst du auf den Splitter im Auge deines Bruders und siehst nicht den Balken in deinem Auge.

 

Das Richten zerstört die Liebe. 

Christen müssen wie Ärzte sein, die anderen Menschen helfen wollen. Sie wollen die Menschen nicht verurteilen.
Oft verhalten sich Christen aber wie strenge Lehrer. Sie bemerken sofort die Mängel bei den anderen.
Dieses Verhalten zerstört die Freundschaft und die geistliche Situation bei den anderen.

Sei wie ein Arzt.

„Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; sprechet los, so werdet ihr losgesprochen werden!“

Lukas 6:37 SCH51

„So wie du andere richtest, so wirst auch du gerichtet werden.“ Unser Gericht über andere wird uns selber irgendwann treffen, vielleicht sogar viel stärker. Dazu kommt, dass man alles, was man sagt und tut, vor dem Herrn verantworten muss.

Das Richten allein ist nicht alles. Es ist der Anfang der Lästerung, der Sünde und der Zerstörung von Gemeinschaften.
Wir verhalten uns wie Feinde und sind uns nicht bewusst, was wir damit alles zerstören.

Diese Einstellung hindert die Errettung anderer.
Oft verurteilen Christen bestimmte ungläubige Menschen und behaupten, dass sie sowieso nicht gerettet werden. 

Richte nicht. Was sollen andere Menschen denken, wenn sie mitbekommen, dass du richtest? Vielleicht richtest du auch über sie.

„Und siehe, eine Frau war in der Stadt, eine Sünderin; und als sie vernahm, daß er in dem Hause des Pharisäers zu Tische wäre, brachte sie eine alabasterne Flasche voll Salbe und trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küßte seine Füße und salbte sie mit der Salbe. Als aber der Pharisäer, der ihn geladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er doch, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt, daß sie eine Sünderin ist!“

„Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, du hast mir kein Wasser für die Füße gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet. Du hast mir keinen Kuß gegeben; sie aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt, sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt. Darum, sage ich dir, ihre vielen Sünden sind vergeben worden, denn sie hat viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.“

Lukas 7:37-39 & 44-47 SCH51

Jesus ist gekommen um zu vergeben. Das Richten und Vergeben liegt in der Hand Gottes.
Darum haben wir kein Recht andere zu richten!

„Darum laßt uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, daß dem Bruder weder Anstoß noch Ärgernis gegeben werde!“

Römer 14:13 SCH51

 

Hör auf schlecht über andere Menschen zu reden, auch wenn sie falsch handeln. Verhalte dich selber so, wie es in der Bibel steht: „Vergib, so wird auch dir vergeben werden.“

In Gottes Plan stand nie, dass Menschen einander unterdrücken und richten.
Sein Plan war immer, dass alle Menschen von ihm erfahren, egal, was für Fehler dieser Mensch hat.

Wir brauchen die Liebe zu jedem Menschen. So können wir Gottes Plan erfüllen.

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