„Neuanfang“ mit Daniel Ikkert am 05.02.17

Posted on Februar 7, 2017

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„Neuanfang“ mit Daniel Ikkert am 05.02.17

Wir reden heute über die Persönlichkeiten des Zachäus der des verlorenen Sohnes.

Und er kam nach Jericho hinein und zog hindurch. Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachäus, ein Oberzöllner, und dieser war reich. Und er wollte gerne Jesus sehen, wer er sei, und konnte es nicht wegen der Volksmenge; denn er war von kleiner Gestalt. Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er vorbeikommen. Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige schnell herab; denn heute muß ich in deinem Haus einkehren! Und er stieg schnell herab und nahm ihn auf mit Freuden. Als sie es aber sahen, murrten sie alle und sprachen: Er ist bei einem sündigen Mann eingekehrt, um Herberge zu nehmen! Zachäus aber trat hin und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück! Und Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist; denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Lukas 19:1        

Warum wollte Zachäus unbedingt Jesus sehen? Wahrscheinlich hatte er nicht genug wahrer Freunde, weil er reich war. Außerdem hatte er einen sogenannten „Napoleon-Syndrom“ – er war klein und hatte damit Probleme.

Auf der anderen Seite sehen wir den verlorenen Sohn: er hatte auch einen finanziellen Überfluss – aber er verschleuderte es. Genauso verschleudern wir als Christen oft unseren Segen. Das ist ein Zeichen von Egoismus.

Zuspätkommen ist beispielsweise auch ein Zeichen des Egoismus. Man denkt sich: „Er wird schon warten.“ Das geht nicht. Das müssen wir ändern.

Ein egoistischer Mensch hat keine Selbstbeherrschung. Er denkt und macht nur aus der Motivation sich selbst zu gefallen. Wenn du irgendwas versprochen hast – dann tue es! Egal was dazwischen kommt.

Zachäus hatte alles und man konnte ihn beneiden – aber wie fühlte er sich in Inneren? War er glücklich?

Ich muss ein Verlangen in sich haben ein Mensch Gottes zu werden! Man darf nicht träumen ein reicher oder cooler Typ zu sein. Unser Ziel und unsere Anstrengungen sind in Richtung des Himmels gerichtet!

Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen; und niemand gab sie ihm. Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! Lukas 16

Die Passage „Er kam zu sich selbst“ ist der Kern dieser Geschichte. Das ist genau das was wir tun müssen, damit Gott wirken kann. Das ist das was uns fehlt – sich selbst neutral und unvoreingenommen zu beurteilen!

Und als Nächstes ist es wichtig zu handeln! Aufzustehen und zu tun, was Gottes Wille ist. Und auch wenn wir Fehler tun.

Es ist gut, wenn wir beten und die Bibel lesen, aber es ist wichtig, dass wir handeln. Gott wird nicht wirken, bevor wir selbst nicht anfangen zu arbeiten. Gott hat uns diese Freiheit gegeben.

Wenn wir merken, dass wir Probleme mit den Taten haben – dann müssen wir die Wurzel der Probleme suchen und versuchen diese zu beseitigen! Auch sollen wir alles finden, was uns stört Gottes Willen zu tun: Handy, Geld, Hobby … Lerne nach Gottes Willen zu eifern und diese Dinge zu vernachlässigen (und nicht Gott).

Und das Wichtigste – Gott möchte uns immer aufnehmen. Er nahm den verlorenen Sohn und Zachäus auf und er wird auch jeden von uns aufnehmen!

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