“Freundschaft” vom 14.10.18 mit Anastasia Ikkert

Exemple

“Freundschaft” vom 14.10.18 mit Anastasia Ikkert

Es gibt enge und weniger enge Freundschaften.
Aber wie schafft man es eine wirkliche, anhaltende Freundschaft mit einem Menschen aufzubauen und zu vertiefen?

Wie wirken andere Menschen auf mich und wie wirke ich auf andere?

Oft hat man Gemeinschaft aus Gewohnheit – besonders in der Gemeinde. Dabei achtet man gar nicht aktiv darauf, was der andere gerade sagt oder tut. Häufig findet Lästerung in der Gemeinde statt. Da man es selbst gar nicht richtig bemerkt, fängt man selbst ebenfalls an mit der anderen Person zu lästern.
Es ist vergleichbar mit Kindern, die sich schlechtes Benehmen von anderen Kindern abgucken und sich dann zuhause, entgegen ihrer Erziehung, entsprechend schlecht verhalten.

“Lasset euch nicht irreführen: Schlechte Gesellschaften verderben gute Sitten.”
1. Korinther 15:33 SCH51

Nur weil Menschen in die Gemeinde gehen, darf man nicht alles annehmen, was sie sagen. Bemerkt man, dass jemand schlecht über jemanden oder etwas spricht, oder sich falsch verhält, dann darf man das nicht tolerieren. Man sollte keine Angst haben die Person – liebevoll – darauf hinzuweisen, dass es falsch ist zu lästern.
Man muss also achtsam sein, wie andere auf einen Einwirken oder wie man selbst auf andere wirkt.

Man muss ein Mensch werden, der Einfluss auf andere hat und den andere nachmachen.
Das bedeutet, dass man selbst sein gutes Verhalten an andere weitergibt und nicht das Verhalten der anderen nachahmt. In der Freundschaft muss man eine Person sein, die andere aufbaut und die schlechten Eigenschaften der anderen beseitigt und verdeckt.

“Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, da die Spötter sitzen; sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und in seinem Gesetze forscht Tag und Nacht.”
Psalmen 1:1‭-‬2 SCH51

 

Wahre Freundschaft macht glücklich.

Zwei unglückliche Menschen finden sich immer. Sie meckern gemeinsam über ihr schlechtes Leben. Aber diese Freundschaft macht nicht glücklich. Man bleibt die ganze Zeit unglücklich.
Mit einem wahren Freund jedoch verbringt man gerne Zeit. Es ist ein Mensch, der einen direkt korrigieren kann, es aber mit Liebe tut.

 

In der Freundschaft ist kein Platz für Konkurrenz.

Konkurrenz gebiert Neid und Lästerung. Das führt zu Uneinigkeiten, Streitigkeiten, Behinderung des Voranschreitens im Reich Gottes und letztendlich zum Bruch der Freundschaft.

 

Ein wahrer Freund hat keine Angst zurechtzuweisen.

Ein “normaler” Freund weint mit einem und lacht mit einem. Er sagt einem immer, was man hören will. Ein wahrer Freund jedoch tröstet einen zwar, spricht dann aber die Fehler an und versucht einem zu helfen sie zu beseitigen.

 

Ein wahrer Freund gibt ab.

“Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was ich euch gebiete.”
Johannes 15:13‭-‬14 SCH51

Echte Freunde sind die, die geben, egal, welche Position man selbst einnimmt. Fällt der Freund oder wird er erhoben, der andere ist immer bereit etwas für ihn aufzugeben. Das zeigt auch, dass es keine Konkurrenz in der Freundschaft gibt.

 

Es gibt auch Menschen, die sich komplett verschließen und sich niemandem öffnen. Sie wurden vielleicht von jemandem verraten o. Ä.
Sie sind immer einsam, auch wenn sie in eine große Gemeinde gehen.
Aber es darf uns niemals passieren, dass wir unser Herz vor anderen Menschen verschließen.

Manchmal wundert man sich, dass einen niemand einlädt etwas zu machen. Das kann daran liegen, dass man sich vor anderen verschließt oder eine bestimmte abneigende Wirkung auf sie hat. Dann muss man selber anfangen auf andere Menschen zuzugehen, sich zu öffnen und sie selber einzuladen etwas zu unternehmen. Nicht mit der Motivation danach von ihnen eingeladen zu werden, sondern um Gemeinschaft zu haben und Freundschaften aufzubauen und zu vertiefen.

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