„Der Charakter Christi“ vom 15.07.2018 mit Anastasia Ikkert

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„Der Charakter Christi“ vom 15.07.2018 mit Anastasia Ikkert

„Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.“

1 Mose 1:26

Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen worden. Alles was er wusste hat er in uns gelegt, doch nach dem Sündenfall wurde all das zerstört.

Wenn wir in die Gemeinde kommen und uns bekehren verändert Gott uns und unseren Charakter so, dass wir ihm wieder ähnlich sind. 

Um Gott ähnlicher zu werden müssen wir es wollen.

Gott wird sich nicht einmischen und uns einfach verändern ohne, dass wir ihn darum bitten, denn er ist ehrlich und gerecht.

Wenn wir Gott durch unser Leben vorstellen, müssen wir ihn so vorstellen, wie er wirklich ist. Wir müssen Gott ähnlich sein und es darf nicht so sein, dass Menschen sich wundern, dass wir gläubig bist.

Welche Eigenschaften hat Jesus uns gezeigt?

1.Gebet

„Und Simon eilte ihm nach, samt denen, die bei ihm waren; und als sie ihn gefunden, sprachen sie zu ihm:Jedermann sucht dich! Und er spricht zu ihnen: Laßt uns anderswohin, in die nächsten Flecken gehen, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich ausgegangen. Und er ging und predigte in ganz Galiläa in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.”

Markus 1:36

Jesus hat ständig gebetet und hat es seinen Jüngern gelehrt. In seinem Leben hat er immer wieder gezeigt wie wichtig es ist eine Beziehung mit Gott zu haben.

Viele denken einmal morgens für den Tag zu beten reicht aber die Beziehung zu Gott geht kaputt, wenn wir keine Gemeinschaft mit ihm haben.

„Und als er an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Und er riß sich von ihnen los, ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder, betete und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“

Lukas 22:40

Wenn irgendwelche Versuchungen kommen müssen wir daran denken, dass unser himmlischer Vater da ist und dass er alles sieht.

 

2.Mitgefühl

Jesus hatte immer Mitgefühl wenn Menschen zu ihm kamen.

“Und es kam ein Aussätziger zu ihm, bat ihn, fiel vor ihm auf die Knie und sprach: Wenn du willst, kannst du mich reinigen! Da erbarmte sich Jesus seiner, streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will; sei gereinigt! Und während er redete, wich der Aussatz alsbald von ihm, und er wurde rein. Und er bedrohte ihn und schickte ihn alsbald fort.“

Markus 1:40-42

Ein Aussätziger kam zu Jesus und Jesus hat ihn nicht weggejagt, obwohl niemand mit ihnen in Kontakt kam.

Die Gemeinde besteht dafür, damit wir Menschen Mitgefühl zeigen.

Wenn wir etwas für Menschen tuen dürfen wir keine Gegenleistung erwarten. Unser Leib möchte immer etwas als Gegenleistung haben aber wir dürfen Menschen nicht nur helfen damit wir etwas dafür bekommen.

Viele sagen du erniedrigst dich wenn du Mitgefühl zeigt aber mir dieser Eigenschaft erhebst du dich sogar. 

Menschen müssen in die Gemeinde rennen, weil sie wissen, dass sie Hilfe bekommen.

Mitgefühl heißt es jemandem eine zweite Chance zu geben.

Wenn jemand kaputt in die Gemeinde kommt, müssen wir ihnen zeigen, dass Gott ihnen eine weitere Chance gibt

3.Opferbereitschaft

Wenn man liebt dann möchte man etwas Opfern. Diese Opferbereitschaft soll in unserem Herzen sein. Wenn wir keine Zeit haben müssen wir Zeit opfern und wenn wir keine Finanzen haben müssen wir Finanzen opfern.

4.Gehorsamkeit

,,Wiederum zum zweitenmal, ging er hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!”

Matthäus 26:42

Wir werden häufig von unserem Willen getrieben. 

Jesus wurde auch Versucht aber er konnte dem wieder stehen, weil er von seinem Vater geleitet wurde.

Jesus war gehorsam denn er wusste wieso er das tut, was er tut.

Auch in unserem Leben wird die Gehorsamkeit uns weiter bringen.

Nicht nur wenn wir zuhören sondern wenn wir handeln 

Durch Gehorsamkeit erreichen wir etwas.

„So sehet nun darauf, wie ihr hört! Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint”

Lukas 8:18

Das ständige erinnern an den Charakter Jesu sollte unsere Gewohnheit werden, denn wenn wir eine Beziehung zu Gott haben wird Gott uns helfen. 

Wenn wir über das Erlangen von dem Charakter von Jesus sprechen müssen wir unseren Charakter verändern.

Wenn Menschen auf uns schauen müssen sie Jesus sehen.

Oft wollen Menschen, dass sich ihr Leben auf Knopfdruck nach der Bekehrung ändert, aber dieses Verändern ist ein schwerer Prozess der viele gute Früchte nach sich zieht.

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