“Vom Irdischen zum himmlischen Erbe” vom 29.07.18 mit Stefan Neufeld

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“Vom Irdischen zum himmlischen Erbe” vom 29.07.18 mit Stefan Neufeld

Jedes Jahr werden allein in Deutschland 400 Millionen Euro vererbt. Dafür warten sehr viele Menschen nur darauf, dass die Verwandten sterben.
Aber neben dem materiellen Erbe gibt es auch ein geistiges Erbe.

Jeder Mensch hat ein bestimmtes “menschliches” geistiges Erbe vererbt bekommen.
Einige Familien haben über Generationen hinweg Erfolg, während andere über Generationen hinweg nur kriminell sind. Das geistige Erbe sieht bei jeder Familie anders aus, aber jeder Mensch bekommt es. Es zeigt sich im Charakter der Menschen und in der Beziehung in der Familie. Das geistige Erbe hat einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben.

Woran denkt man, wenn man gefragt wird, wer man ist?
Wer in der Gemeinde lebt, weiß, was er antworten muss. Aber das bedeutet nicht, dass man es auch versteht. Die Frage danach wer man ist, ist gleichbedeutend mit der Frage womit man sich identifiziert oder wem man nachfolgt.
Jesus sah sich nie als Teil der Familie in die er hineingeboren ist. Er hat die Familie mit Sicherheit geliebt, aber er zeigte damit, dass es etwas höheres gibt als familiäre Verbindungen. Jesus sagte sogar, dass wer Vater oder Mutter mehr liebt als Jesus, der wird nicht in den Himmel kommen. Er wollte nicht sagen, dass man seine Familie nicht lieben soll. Er gebrauchte jedoch sehr eindeutige Beispiele um klar zu machen, dass es etwas höheres als die Familie gibt.

Mit dem Irdischen Erbe kann niemals die Beziehung zu Gott hergestellt werden. Deshalb darf die Familie nicht der Kern des Lebens sein, egal wie gut oder schlecht sie ist. 

“Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.”
Johannes 3:16 HFA

Hat die Errettung jeden Bereich des Lebens erfüllt? Gab es schon mal Zweifel an der eigenen Errettung?
Wer diese Zweifel hatte, hat nicht verstanden, was Jesus am Kreuz bewirkt hat.

“Gott hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, für ungültig erklärt. Ja, er hat ihn zusammen mit Jesus ans Kreuz genagelt und somit auf ewig vernichtet.”
Kolosser 2:14 HFA

Es gibt eine gerechtfertigte Schuld gegen jeden Menschen. Jesus tilgte diese Schuld jedoch am Kreuz. Man kann es damit vergleichen, dass man viele Schulden hat, die einen erdrücken und jemand kommt und übernimmt einfach alle Schulden, sodass man selber nichts mehr bezahlen muss.

Wie hat Jesus die Schuld genommen?
Eigentlich müsste jeder Sünder – also jeder Mensch – am Kreuz hängen wegen seiner Schuld. Jesus hing jedoch ohne Sünde am Kreuz. Er war also komplett rein. Dann nahm er alles, was den Menschen von Gott trennt auf sich und nahm es mit in den Tod. Er tauschte den Platz am Kreuz mit den Menschen.
In dem Moment war Jesus getrennt von Gott, der Liebe, der Kraft – an Stelle der Menschen. Er ist wieder auferstanden um heute mit jedem sein zu können.
Also kann jeder Mensch heute eine Beziehung zu Gott haben und sich sein Kind nennen.
Wenn Gott heute auf die Schuld guckt, sieht er stattdessen Jesus.

Man denkt sich oft, dass man die Beziehung zu Gott nicht verdient hat. Das stimmt ja auch, aber durch Jesus kann man trotzdem zu Gott kommen. Das geht aber nur, wenn man bereit ist jede Unvergebenheit und Schuld abzugeben. Dieser ganze Zustand ist ein Bewusstsein sich als Kind Gottes zu sehen. Es muss einem klar sein, dass Jesus alles zwischen einem selbst und Gott aus dem Weg geschaffen hat.

 

Was bedeutet es ein Kind Gottes zu sein?
Es bedeutet Gott vollkommen zu vertrauen und auch bestimmte Schritte auf vertrauensbasis zu machen. Als Kind Gottes ist nichts unmöglich. Man ist nicht einfach so wie man ist, sondern man wird mehr und mehr so, wie Gott möchte, dass man ist. Durch diesen Status kann man wie ein Kind zu Gott kommen, nicht wie ein Knecht.

Oft denkt man, dass man erst viele gute Sachen machen muss, bevor man zu Gott kommen/beten kann. So denkt ein Knecht.
Aber eigentlich muss man erst zu Gott kommen, dann heilt und verändert er einen, und dann geht man und tut gute Dinge. So verhält sich ein Kind Gottes.

Im Himmel haben Name, Status und alles andere irdische keine Bedeutung mehr. Das einzige was dann noch zählt ist das himmlische Erbe. Ein Erbe des himmlischen wird man nur durch die Errettung durch Jesus Christus.

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