“Lass die Hände nicht fallen” vom 18.11.18 mit Daniel Ikkert

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“Lass die Hände nicht fallen” vom 18.11.18 mit Daniel Ikkert

Wir befinden uns ständig in einem Kampf. In der geistlichen Welt findet ein nicht endender Kampf um uns statt.

Wenn wir aufhören uns als Christen weiterzuentwickeln, nach vorne zu gehen, kommen wir in eine sehr gefährliche Situation. Wir erlauben uns in manchen Situationen nicht nach dem Wort Gottes zu handeln. Dann kann der Teufel uns sehr gut angreifen. Er gibt uns schlechte Gedanken, welche die Sünde gebären und wir fallen.

Wann hört man auf weiter zu gehen und fällt?

1. Wenn man etwas erreicht
Wenn man nach etwas bestimmten strebt, denkt man die ganze Zeit darüber nach. Es erfüllt die Gedanken und die Gebete sind nur darauf ausgerichtet.
Erreicht man diese Sache, dann ist man zufrieden damit. Das Feuer das man vorher hatte verschwindet und man hört auf zu beten und nach vorne zu gehen.

In einer solchen Situation vergisst man für Dinge wie Schutz etc. zu beten. Man vergisst, dass man sich dauerhaft in einem geistlichen Kampf befindet und bietet dem Teufel so mehr Angriffsfläche.

Was dagegen hilft sind Ziele, die höher gesetzt sind als das, was man eigentlich erreichen kann. Solche Ziele kann man nur mit Gottes Hilfe erreichen. Wer ein solches Ziel anstrebt, geht den Weg mit Gott und ist auch dankbar, wenn er dieses Ziel mit Gott erreicht hat. Ein solcher Mensch wird nicht stehen bleiben, nachdem er etwas erreicht hat.
Stellt man sich als Christ Ziele, die man aus eigener Kraft leicht erreichen kann, dann senkt man damit Gottes übermenschliche Position herab. Es zeigt, dass man kein Vertrauen oder kein Interesse an Gottes Kraft und Wundern hat. 

2. Wenn man Enttäuscht oder Traurig ist
Ist man durch einen Misserfolg o. Ä. enttäuscht, lässt man die Hände fallen und gibt auf. Man hört auf für die Errettung von Menschen zu beten und sich als Christ weiterzuentwickeln.
In der Bibel steht, dass alles seine Zeit hat. Für manche Dinge ist noch nicht die richtige Zeit zu kommen. Das darf aber nicht zu Enttäuschung führen. Auch das zeigt ein Misstrauen in Gottes Plan und seine Kraft.
Wenn man den geistlichen Kampf um die Errettung anderer immer weiter kämpft, wird der Tag kommen, an dem diese Menschen sich zu Gott bekehren. Man darf nicht enttäuscht sein, wenn das so lange dauert, dass es scheinbar nie geschieht.
Das Prinzip gilt natürlich auch für andere Dinge – sofern Sie nach Gottes Plan sind.

Der Herr kann wirken, aber er braucht die Geduld und Beständigkeit des Menschen.

“So will ich nun, daß die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel;”
1. Timotheus 2:8 SCH51

3. Wenn man Bestrafungen nicht annehmen kann
Wen Gott liebt den bestraft er.
Wenn Gott einem alles durchgehen lassen würde, würde man frech werden und die Gottesfurcht verlieren. Es ist genauso wie bei Vater und Sohn. Wenn der Sohn nicht bestraft wird wenn er etwas schlechtes tut, versteht er nicht, dass man so nicht handeln darf.

Wenn man die Bestrafung Gottes nicht annimmt und stattdessen beleidigt wird, dann entfernt man sich von Gott und begibt sich auf den falschen Weg.

 

Von wem hängt es ab, dass die Hände gehoben sind und man den geistlichen Kampf kämpft?
Es hängt von einem selbst ab. Man kann Gott so viel bitten wie man möchte, wenn man nicht selbst anfängt zu handeln, wird nichts passieren.

“Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim. Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen und den Stab Gottes in meiner Hand haben. Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, daß er wider Amalek stritt. Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels. Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte Israel; wenn er aber seine Hände sinken ließ, siegte Amalek. Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, daß er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unterstützten seine Hände, auf jeder Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.”
2. Mose 17:8‭-‬12 SCH51

Warum hat Gott den Israeliten nur geholfen, solange Mose die Hände gehoben hatte?
Das zeigt die Verbindung der geistlichen und der physischen Welt.
Gott kämpft für uns, wenn wir unseren Glauben stärken und anfangen zu handeln.

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