“Gottesfurcht” vom 05.05.19 mit Slawa Rein

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“Gottesfurcht” vom 05.05.19 mit Slawa Rein

Die Bibel spricht an zahlreichen Stellen von einer gewissen Furcht vor Gott. Aber was genau soll das sein und warum legt die Bibel so viel Wert darauf?

  1. Was ist die Furcht vor Gott?

“Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu prüfen, und damit seine Furcht euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündiget!”

2. Mose 20:20 SCH51

Gott wollte damals mit dem Volk selbst sprechen. Die Menschen fürchteten aber zu sterben und baten Mose mit Gott zu sprechen. Mose versucht das Volk zu beruhigen und argumentiert mit seiner (Gottes) Furcht. Es gibt also einen Unterschied zwischen der “normalen” Furcht oder Angst vor etwas und der Furcht vor Gott

Gottesfurcht ist die Ehrfurcht vor dem Herrn – Respekt. Das bedeutet, dass man Angst hat etwas zu tun, was den Herrn beleidigen könnte.

Gottesfurcht erfordert eine gewisse Wachsamkeit und motiviert einen zum beten.

Sie wächst seit dem Tag der Bekehrung in einem. Man braucht sie immer und überall, wenn man im Leben mit dem Herrn erfolgreich sein will und ans Ziel gelangen will.

“Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich.”

Sprüche 8:13 SCH51

 

  1. Woher kommt die Furcht vor Gott?

“Als nun Israel die große Hand sah, die der HERR an den Ägyptern bewiesen hatte, fürchtete das Volk den HERRN, und sie glaubten dem HERRN und seinem Knecht Mose.”

2. Mose 14:31 SCH51

Die Furcht vor Gott kam durch Gottes Taten. Jeder, der Wunder in seinem Leben erlebt hat, kann davon Zeugen, dass der Glauben dadurch stärker wird.

“Und er suchte Gott, solange Sacharja lebte, der ihn in der Furcht Gottes unterwies. Und solange er den HERRN suchte, ließ Gott es ihm gelingen.”

2. Chronik 26:5 SCH51

Dieser König – Ahasia – regierte 52 Jahre lang in Israel. Solange der Hohepriester ihn anleitete in der Furcht Gottes, hatte Ahasia Erfolg.

Sogar in Ägypten sprachen die Menschen damals von ihm. Leider wurde sein Herz stolz von diesem Erfolg. Das führte ihn dazu selbst zum Herrn zu gehen und ihm zu opfern. Das war damals aber nur den Priestern erlaubt. Obwohl ihn alle warnten tat er es. Dafür bestrafte Gott ihn mit einem Aussatz und sein Sohn wurde König.

Also: Zu Beginn hatte Ahasia eine große Furcht vor Gott und dadurch großen Erfolg als König. Aber sein Stolz zerstörte die Furcht vor Gott und brachte ihn um seinen Erfolg und seine Position.

Die Furcht Gottes kommt auch von Gottes Gericht:

“Ein Mann aber, mit Namen Ananias, samt seiner Frau Saphira, verkaufte ein Gut und entwendete von dem Erlös, unter Mitwissen seiner Frau, und brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, den heiligen Geist zu belügen und von dem Erlös des Gutes etwas zu entwenden? Konntest du es nicht als dein Eigentum behalten? Und als du es verkauft hattest, war es nicht in deiner Gewalt? Warum beschlossest du denn in deinem Herzen diese Tat? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott! Als aber Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die es hörten. Es standen aber die Jünglinge auf, hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn. Und es begab sich, nach einer Weile von ungefähr drei Stunden, da kam seine Frau herein, ohne zu wissen, was geschehen war. Da hob Petrus an und sprach zu ihr: Sage mir, habt ihr das Gut um so und so viel verkauft? Sie sprach: Ja, um so viel! Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen! Da fiel sie alsbald zu seinen Füßen nieder und verschied; und als die Jünglinge hereinkamen, fanden sie sie tot und trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Manne. Und es kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die davon hörten.”

Apostelgeschichte 5:1‭-‬11 SCH51

Zu der Zeit verkauften viele Mitglieder der Gemeinde all ihr Hab und Gut um es in der Gemeinde gleichmäßig zu verteilen. Aber niemand zwang Ananas und Saphira ihr gut zu verkaufen. Weshalb handelten sie dennoch so? Sie wollten Anerkennung bekommen. Allerdings lag hinter der Anerkennung ihr eigener Stolz. Sofort als Petrus das erkannte erlagen die beiden dem Gericht Gottes. Sie hatten keine Furcht vor dem Herrn.

Wer keine Furcht vor Gott hat kennt keine Grenzen.

 

  1. Wofür braucht man die Furcht vor Gott?

“Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich.”

Sprüche 8:13 SCH51

“Die Furcht des HERRN verlängert das Leben; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt.”

Sprüche 10:27 SCH51

“Die Furcht des HERRN dient zum Leben; wer daran reich ist, der wird über Nacht von keinem Unglück heimgesucht.”

Sprüche 19:23 SCH51

Worin liegt also das Geheimnis für ein glückliches Leben? In der Furcht vor Gott.

  1. Wo braucht man die Furcht vor Gott?

  • Im Alltag braucht man die Furcht vor Gott. Die Taten eines Gottesfürchtigen Menschen werden den anderen ein Zeugnis sein.
  • Wenn man irgendetwas im Leben kauft oder geschenkt bekommt braucht man die Furcht vor Gott. Man muss immer überlegen, wer es ermöglicht, dass man ein erfolgreiches Leben hat und dankbar sein.
  • In der Gemeinschaft mit Anderen ist die Gottesfurcht sehr wichtig.
  • Gottesfurcht muss auch in der Wahl der Kleidung liegen. Ist es für andere angenehm einen anzuschauen? Oder führt man sie dadurch in Versuchung?
  • Wenn man einen Film o.ä. ansieht braucht man Gottesfurcht. Man muss den eigenen Konsum filtern und kontrollieren, ob es Gott gefällt, was man gerade anguckt.

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