“Handlung und Untätigkeit” vom 24.01.21 mit D. Ikkert

“Handlung und Untätigkeit” vom 24.01.21 mit D. Ikkert

Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt! Als er aber noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der Herr ihn verschonen wollte; und sie führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. Und es geschah, als sie sie hinausgeführt hatten, da sprach einer: Rette deine Seele! Und schaue nicht zurück; steh auch nicht still in dieser ganzen Umgegend! Rette dich ins Bergland , damit du nicht weggerafft wirst!

  1. Mose 19:15‭-‬17

Wieso hat Lot gezögert?
Er war noch an das gebunden, was er in der Stadt hatte. Arbeit, Freunde, Besitz etc.
Gott sagt, verändere dich und lass dein altes Leben zurück. Oft lassen wir nicht alles zurück oder zögern und denken, vielleicht klappt es ja auch so.

Siehe doch, dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber auf das Bergland kann ich mich nicht retten; das Unglück könnte mich ereilen, sodass ich sterben müsste! Siehe, jene Stadt dort ist so nahe, dass ich dahin fliehen könnte; und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt! Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist! — Daher wird die Stadt Zoar genannt.

  1. Mose 19:19‭-‬22

Lot diskutierte mit Gott und dachte, dass es anders vielleicht besser ist.
So diskutieren wir auch manchmal mit Gott.
Lot endete in einer Höhle und versteckte sich vor Menschen. Wir isolieren uns dadurch auch und leben mit Angst vor anderen. Wir leben tatenlos.
Wir sind aber dazu berufen, Gottes Wort in die Welt zu tragen, keine Angst zu haben und zu handeln.
Gott wird uns Auswege geben, wenn wir handeln.

Bei Nacht denke ich an deinen Namen, o Herr, und ich bewahre dein Gesetz.
Psalmen 119:55

Worüber denken wir nachts nach? Worüber wir auch tagsüber nachdenken. Wenn wir immer beschäftigt sind mit Sachen wie Serien oder Probleme, dann denken wir auch nachts darüber nach.
In unserem Leben sollte es aber nicht anders sein wie bei David, der Tag und Nacht über den Herr nachdachte und wie er ihm gefallen kann.

Ich sage: Das ist mein Teil, o Herr, dass ich deine Worte befolge.
Ich flehe von ganzem Herzen um deine Gunst: Sei mir gnädig nach deinem Wort!
Als ich meine Wege bedachte, da wandte ich meine Füße zu deinen Zeugnissen.
Ich eile und säume nicht, deine Gebote zu befolgen.
Die Schlingen der Gottlosen umgeben mich, aber ich vergesse dein Gesetz nicht.
Mitten in der Nacht stehe ich auf, um dir zu danken für die Bestimmungen deiner Gerechtigkeit. Ich bin verbunden mit allen, die dich fürchten, und die deine Befehle befolgen.
Psalmen 119:57-63

Wir müssen Gottes Worte befolgen.
Wir müssen beten und dabei echte Gemeinschaft mit Gott haben.
Wir müssen danach streben, dass unsere Wege immer zu Gott und zu Offenbarungen Gottes führen.
Wir dürfen nicht zögern und keine Ausreden suchen wie wir Gottes Gebote nicht erfüllen müssen.
Wir können Gottes Wort nicht vergessen, egal wie schlecht es uns geht.
Wir müssen immer dankbar sein und dürfen nicht mit dieser Welt verbunden sein, sondern mit Gott.

Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

  1. Korinther 6:17‭-‬18

Wir sollen uns von der Welt absondern; von den Zielen und Träumen dieser Welt um komplett von Gott aufgenommen werden zu können.

Wir müssen verstehen, dass alles, was wir haben, wir von Gott haben. Wir müssen verstehen, dass Gott uns beisteht und segnet. Dann fällt es uns leicht, weltliches abzugeben und uns nicht auf die Welt zu konzentrieren.

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